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Oben:
Allwellenempfänger Dabendorf 1r53 Hersteller
dieses Empfängers ist der VEB Funkwerk Dabendorf, wo er von 1953 bis
1955 gefertigt wurde. Danach wurde das Gerät äusserlich etwas
verändert als Allwellenempfänger 1340.5/1
A1 hergestellt. Die Frequenzbereiche sind: Bereich 9: 500 kHz ("Seenotwelle",
ist auf dem Foto oben eingestellt), Bereich 8: 120 - 340 kHz, Bereich 7:
340 - 900 kHz, Bereich 6: 0,9 - 2 MHz,Bereich 5: 2 - 4,5 MHz, Bereich
4: 4,5 - 8 MHz, Bereich 3: 8 - 14 MHz, Bereich 2: 14 - 20 MHz,
Bereich 1: 20 - 30 MHz. Die Zwischenfrequenz dieses Achtkreis-Überlagerungsempfängers
(HF-Eingangskreis, HF-Zwischenkreis, Oszillatorkreis und 5 ZF-Kreise) beträgt
in den Bereichen 4, 5, 6 und 9 = 800 kHz, in allen anderen Bereichen 1020
kHz. Bandbreiten: schmal = 100 Hz / normal = 300 Hz / breit = 5 kHz, im
Bereich 9 (500 kHz) beträgt die Bandbreite 20 kHz. Betriebsarten:
A1, A2 und A3. Alle Bedienungselemente sind an der Frontseite angebracht,
ein Lautsprecher ist eingebaut, für den Anschluss von Kopfhörer
und Telefonleitung stehen Buchsen mit 2000 bzw. 600 Ohm Anpassung zur Verfügung,
ein regelbarer BFO ist vorhanden. Das Instrument im Lautsprechergrill dient
zur relativen Feldstärkemessung bzw. als Abstimmkontrolle, der Schalter
darunter schaltet den Lautsprecher ab.
Ein
Blick von hinten oben in das geöffnete Gerät
zeigt
Spulentrommel und Röhren
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Blick
unter das Chassis
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Die Röhrenbestückung
(Amerikanische WW II Typen, in der DDR hergestellt): STV150/4 OZ, 5Z4C,
3 Stck 6SK7, 2 Stck 6SA7, 6J5, 6H6, 6AC7. Stromversorgung:220 V. Konstruktion:
Alu-Druckguss Frontplatte, Blechkammerbauweise, grosser Spulenrevolver
für die einzelnen Frequenzbereiche mit gleichzeitiger Skalenumschaltung.
Die Skalenabdeckung lässt sich zum Beschriften der Skala öffnen. |
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