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Die
Ft-Station
des FMS "Kiel" / DKRF wurde 1961 von der Debeg eingerichtet. Sie entspricht
dem damaligen Stand der Technik und enthält im linken Gestell oben
einen Grenzwellensender S 509 von Lorenz, darunter
den Modulator Md 526 für den Kurzwellen- sender S
526 im mittleren Gestell. Links und rechts unten befinden sich jeweils
ein Allwellenempfänger Siemens E566, in der
Mitte unten ein "Empfänger" DEBEG E555.
Über dem S526 ist der Wahl- schalter für die Sendeantenne, unter der Stationsuhr ist die Schalttafel für Haupt- und Notstromversorgung mit dem Ladegerät für die Notbatterien untergebracht. Auf dem Tisch vor dem Sendergestell steht die Morsetaste von Junker. |
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| Das
Fischereimotorschiff "Kiel" / DKRF wurde Anfang 1961 als Baunummer
621 von der Werft Nobiskrug GmbH, Rendsburg für die Hochseefischerei
Kiel GmbH, Kiel gebaut. Das Schiff war mit 915 BRT / 325 NRT vermessen,
67,7 Meter lang und 10,5 Meter breit. Für den Antrieb standen ein
9-Zylinder- (4Te 9x300/450) und ein 6-Zylinder-Dieselmotor (4Te 6x300/459)
von MAN mit 1310 bzw. 745 PS zur Verfügung. Das Schiff wurde 1971
an die "Nordsee" Deutsche Hochseefischerei GmbH verkauft und 1973 in "Schilksee
I" umbenannt. 1979 ging es an die Soc.Pesquera Bio Bio Ltda. in Talcahuano
im südlichen Chile, noch im gleichen Jahr als "Bio Mar I" nach Valparaiso.
1996 wurde das ehemalige FMS "Kiel" als abgebrochen gemeldet.
Die drei Schwesterschiffe des FMS "Kiel" waren: FMS "Holstein" (gebaut 1960 als Bau-Nr. 524 bei Flender), FMS "Schleswig" (gebaut 1961 als Bau-Nr. 525 bei Flender) und FMS "Lübeck" (gebaut 1961 als Bau-Nr. 526 bei Flender) Infos: Christian Biedekarken Bildnachweis: Alle Fotos (2) Quelle: Gerhard Fiebiger / Werft Nobiskrug GmbH, Rendsburg (Mit freundl. Genehmigung 2004 und 20-Aug-09) |