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Ab
Anfang 1925 kam der Telefunken-Bordpeiler E326N zum Einsatz. Er konnte
zwischen 250 und 667 kHz betrieben werden und erlaubte als erste deutsche
Peilanlage eindeutige Peilungen durch "Seitenbestimmung". Nach einer normalen
Peilung mit einem Minimum wird der Rahmen wieder um 90 Grad nach links
lins Maximum gedreht und die Hilfsantenne zugeschaltet. Wird die Lautstärke
wesentlich geringer, so liegt der Sender nahe dem Minimum, d.h. die vorhergehende
Peilung war bereits seitenrichtig. Im anderen Fall liegt der Sender um
180 Grad versetzt.
Fotos
oben von links nach rechts: Peilanlage mit E 326
auf dem Passagierdampfer "Columbus" / QLVG.
Der
Peilrahmen war ursprünglich offen in einem Holzhäuschen
untergebracht, wurde bald durch eine wetterfeste Ausführung
ersetzt, bei der die Windungen in einem kreisförmig gebogenen
Metallrohr untergebracht sind. Der Rahmen ist über einen Seilzug
vom Empfänger aus fernbedienbar und über ein HF-Kabel mit
dem Empfänger E326N verbunden. |
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