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Oben
rechts: Empfänger Telefunken E 363 S (220 - 2500 kHz)
Für
Telegrafie-Empfang ist ein abschaltbares Tonsieb vorgesehen (Taste 11).
Mit dem Schalter 6 wird das Gerät ein-/ausgeschaltet. Der Schalter
9 schaltet zwischen den Teilbereichen um. Die Drehkos der Abstimmkreise
liegen auf einer Achse und werden mit dem gezahnten Trommelrad 1 nach einer
Eichkurve gemeinsam abgestimmt, die Feinabstimmung erfolgt mit dem Knopf
3. Der E363 S empfängt den Bereich von 220 bis 2500 kHz, der E364
S (Foto ganz oben) von 75 bis 750 kHz, der E365 S von 12 – 100 kHz. Knopf
2 bedient die Rückkopplung, 4 die NF-Verstärkung. Mit den
2 Knöpfen 5 werden die Abstimmkreise abgeglichen. Der Schalter 8 legt
verschiedene Messpunkte auf das Instrument 7. Hinter Klappe 12 steckt die
1. HF-Röhre, die übrigen Röhren sind hinter Klappe 13 untergebracht,
sie sind durch Öffnen der Klappen zugänglich. Ab 1931 wurde die
Empfänger zusätzlich mit den Dreikreis-Filtervorsätzen ES366,
ES367 und ES368 ergänzt, die mit den Empfängern mechanisch verbunden
sind. Die nun 2 x 3 Abstimmkreise werden direkt miteinander betätigt.
So entstanden 6-Kreis-Empfänger von sehr hoher Trennschärfe.
Auch die Passagierschiffe
„Bremen“/DOAH und „Europa“/DOAI
waren mit dieser Gerätekombination ausgerüstet. |
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