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Links:
Telefunken E 381H
Gut zu erkennen ist der Bandschalter, dessen Griffe oben aus dem Geräuse herausragen. Mit ihm - auch "Ankerspill" genannt - wird die Grobabstimmung des Gerätes vorgenommen. Im Bild unten ist die Bestückung des Schalters zu sehen. Die Feinab- stimmung auf den gewünschten Sender wird anhand einer Eichkurve mit der Kurbel rechts durchgeführt. Mit dieser Kurbel wird über das große Rad mit der Skala ein Drehko bedient. Links unter der Kurbel befindet sich ein Kopfhörer- anschluss, links daneben der Regler (1) für die Rückkopplung. |
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Das
Instrument in der Mitte zeigt die Heizspannung an. Der Regler (2) unter
der linken Knebelschraube beeinflusst die HF-Verstärkung, links daneben
sitzt der Hauptschalter. Der Hebel rechts neben der linken Knebelschraube
ist eine Abstimmkorrektur für den Vorkreis, der Regler (4) links neben
der linken Knebelschraube ist eine Sperrkreisabstimmung.
An der linken Seite des Gerätes befinden sich sich ein Sperrkreis- schalter, ein Umschalter auf einen separaten Detektorempfänger (Betrieb ohne Versorgungsspan- nungen), eine Buchse für Kopfhörerbetrieb bei Detektor- empfang und eine Buchse zum Einstecken eines Kristalldetektors. |
| Oben: Allwellenempfänger E381 in der Innenansicht Die linke Seite des E381 mit den o.g. Elementen ist auf einem Foto des Empfängers in der Funkstation des MS "Schwabenland" / DOFW gut zu erkennen. |
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Der
Zweikreis-Geradeausempfänger E-381 deckt in 10 Teilbereichen das Frequenzspektrum
von 10 kHz bis 20 MHz ab. Zusätzlich ist mit dem "Ankerspill" ein
"Schiffsdienstband" schaltbar, das den Bereich zwischen 600 und 800 m (entsprechend
500 kHz und 375 kHz) empfängt. Der RX arbeitet mit 4 Röhren:
3 Stck RE084 und 1 Stck RES094. Die RES094, als wohl erste richtige HF-Schirmgitterröhre
von Telefunken, dürfte das Schlüssel-Bauelement beim Bau dieses
10-Bereich-Empfängers gewesen sein.
Jemand der mit dem Gerät über lange Zeit gearbeitet hat beschreibt es als zuverlaessig, robust und stabil. Es neigte zu keinen Ausfällen oder Pannen. Wegen seiner Form wurde der E381 auch "Brotkasten" genannt, er wurde von der Debeg noch 1950 bei den ersten Funkaus- rüstungen nach dem Krieg eingesetzt. Links: Das "Ankerspill" des E381 |