|
|
![]() |
Ab
1955 baute das Funkwerk Köpenick diesen 800 Watt Schiffssender
für Grenz- und Kurzwelle. Der Frequenzbereich von 3 bis 23 MHz
war in 3 Teilbereiche unterteilt: 3 - 6,4 MHz, 6 - 12,8 MHz und 12 - 23
MHz. Für die Grenzwelle war eine durchstimmbare Steuerstufe von 1,5
bis 3,2 MHz vorhanden, für die Kurzwelle gab es 3 Quarze, deren 2.,
3., 4. und 8. Harmonische ausgestrahlt werden konnten. Als Betriebsarten
waren A1, A2 und A3 vorgesehen, die Leistung des Sender konnte in Stufen
auf 250, 100 oder 30 Watt reduziert werden. Bei A2- und A3-Betrieb betrug
die Höchstleistung 250 Watt.
Der Sender besteht aus 2 Gestellen, in denen sieben Einschübe untergebracht sind: Netzgerät, Bediengerät, Steuersender (100 Watt) und die 800 Watt Endstufe im linken Gestell, das Hochspannungsnetzteil (2 KV), das Antennenabstimmgerät und die Abstimmtabelle im rechten Gestell. Die
Röhrenbestückung im Steuersender: 3 x EF 14, 1 x LV 3 und
2 SRS 552.
Das Sendegerät wird direkt aus dem Wechselspannungs-Bordnetz oder über einen entsprechenden Umformer aus dem Gleichspannungs-Bordnetz betrieben. Im gleichen Gehäuse baute RFT einen 800 Watt Mittelwellen-Hauptsender |
|
Bildnachweis: Abb. (1) Quelle: Prospekt Nr. (87) ZGL Ag30/129/55 0,5 11319 der R-F-T (Urheber dort nicht genannt / Firma erloschen) Download Prospekt |