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Die
oben abgebildete Funkstation der Kieler Firma Hagenuk wurde 1961 auf der
Werft "Bremer Vulkan" in den Neptun-Neubau MS "Nereus" eingebaut.
Über dem Sendergestell fällt der große Auswahlschalter
für die Sendenatennen auf.
Im Sammelgestell selbst sitzen oben von links nach rechts: Ein Freifeld und der 80 Watt Reserve-/Notsender MS 85 N. In der Mitte: Der Grenzwellensender GS 101 für A1, A2 und A3, rechts daneben der 300 Watt Kurzwellensender KS 301. Unten: Ein Mittelwellen-Hauptsender MS 301 (max. 400 Watt) und rechts das Netz- und Modulationsteil NM 301. Über der rechten Ecke des Schreibtisches befindet auf dem Regal ein Empfänger Hagenuk E 75 (Lang- Mittel- und Grenzwelle) als Not-/Reserveempfänger. Darunter ein Bedienfeld für NF- und Tastleitungsverteilung. Links am Schreibtisch über dem Ablagefach steht der Hauptempfänger der Station: Ein Hagenuk UE 12 (95 kHz bis 28 MHz / A1, A2 und A3). Im Schreibtisch erkennt man deutlich die Vorrichtung zum Versenken der Schreibmaschine. Foto
links: Blick in den Kartenraum der "Nereus"
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| Das
Frachtschiff MS "Nereus" wurde 1961 von der Werft Bremer Vulkan
AG, Bremen für die DG Neptun, Bremen, gebaut. Es war das zweite Schiff
der DG Neptun, das diesen Namen trug. Die "Nereus" war mit 5023 BRT vermessen,
126,27 Meter lang und 16 Meter breit. Der Tiefgang betrug max. 7,63 Meter,
die Höchstgeschwindigkeit des Schiffes war 16,3 Knoten. 1972 wurde
die "Nereus" ohne Namensänderung an die Hanseatic Shipping Co. nach
Curacao verkauft und ging 1974 an die deutsche Reederei Sloman Neptun.
1976 kam das Schiff als "Athens Sea" unter die Flagge Cyperns, wurde 1981
aufgelegt, wurde 1984 als "Milos I" verkauft (Flagge ?) und 1985 in Gadani
Beach abgewrackt.
Bildnachweis: Stationsfotos (2) Quelle: Werksfoto "Bremer Vulkan" (Firma erloschen) Schiffsfoto (1) Urheber gem. § 7 Urh G: Hartwig Bentje (Mit freundl. Genehmigung 2007) |